Wer wir sind
Was wir wollen
Edmund B.
Gerd M. / Jürgen S.
Ralf-G. F.
Wolfgang E. / Uwe S.
weitere Läufer
Pinnwand
Gästebuch
 


- seit Juni 1999 Streit mit einer "Mutter" um Umgang, seit Juni 2002 ohne Besuche, seit Februar 2005 mit nur 3 kurzen Kontakten (nach 1.351 Tagen ohne) zur heute vollständig entfremdeten 13-j. Tochter
- laut Amtsgericht Haldensleben (Richterin Lehrke, Richter Mersch) ohne Anspruch auf ein Foto oder ein Lebenszeichen, weil es ja Umgang gibt ...
- der "Umgang" - wird aber seit Jahren von der "Mutter" boykottiert,
- die unrühmliche Rolle der Kinderklaubehörde (Jugendamt) Haldensleben soll nur angedeutet werden ...
- lief zuletzt am 6. Juni 2010 in Potsdam den 21,1 km Halb-Marathon für alle Kinder, die ihre Papis lieb haben und sie nicht besuchen dürfen

Papa-Läufe:
"real" Berlin-Marathon (September) 2005, 2006, 2007, 2008, 2009
"Vattenfall" Berliner-Halbmarathon (April) 2006, 2007, 2008,
2009, 2010
Potsdamer-Schlösser-(Halb)Marathon 2006, 2007, 2008, gemeldet für 2009 - ausgefallen, weil sein Auto am Morgen "von Unbekannt" aufgebrochen war, 2010
"Mercedes-Benz" Halbmarathon (August) 2008, 2009

Jahrgang 1959, Dipl. Betriebswirt, selbständig, aus dem südwestlichen Berlin, > 10 Jahre alleinerziehender Vater seines inzwischen 25-jährigen Sohnes (Dipl.-Ing. (Univ.) für Luft- u. Raumfahrttechnik, künftiger Pilot)

Kann jemand, der sich um seinen Sohn kümmert, ihn 10 Jahre allein erzieht und auf einen Weg bringt, der in einer Traumkarriere enden kann, ein schlechter Vater sein?

Offenbar schon, wenn es nach der Meinung einer "Deutschen Mutter" geht.

Mein Sohn Martin (*1985) lebte von seinem 3. Lebensjahr an allein bei seiner Mutter, besuchte mich aber an jedem dritten Wochenende und war die Hälfte seiner Ferien bei mir. Mit seiner Mutter konnte ich mich zu fast allem beraten und abstimmen, was ihn betraf.

Selbst heute telefonieren wir etwa 1x im Monat, uns abzustimmen und auszutauschen.

Inzwischen glaubte ich auch, wieder eine neue "Familie" zu haben. Mit einer "Freundin" habe ich eine kleine Tochter (*März 1997), ich liebte Theresa über alles. Und ich war der erste Mensch überhaupt, der sie im Arm hielt.

"Sie" wusste, dass es meinen Jungen gibt - denn er besuchte uns regelmäßig - und "sie" wusste, dass meine Tür für ihn immer offen stehen würde. "Sie" rechnete aber nicht damit, dass er, inzwischen 14-jährig, bei seinem Vater leben wollte. Als "sie" von diesem Wunsch des Sohnes hörte, stellte "sie" mich vor die Alternative:

Der ("sie" sagte nicht: er) oder ich!

Nun, ich lebte fortan weiter allein mit meinem Sohn. Vor lauter Boshaftigkeit, gekränkter Eitelkeit und Rache schränkte "sie" die Kontakte zu unserem Mädchen immer mehr ein - bis "sie" gänzlich blockte - bis heute. Das letzte mal offiziell gesehen und gesprochen habe ich Theresa im Februar 2005. Seitdem kein Anruf, kein Foto, kein Schulzeugnis - nichts, bis auf Zahlungsaufforderungen für Unterhalt.

September 2005

bin ich meinen ersten Marathon gelaufen und diesen für meine Tochter

<- erschöpft, aber glücklich.

So sehen Sieger aus! 

Theresa ist heute 13 Jahre alt und soll nicht ihren Papa und/oder ihren Bruder besuchen, soll beide nicht lieb haben dürfen, soll nicht einmal mit ihnen telefonieren.

Zuletzt im September 2009 sagte die "Mutter" vor dem Familiengericht in Wolmirstedt: "Ich will keinerlei Kontakt zwischen Vater und Tochter!"

Seit ihrem 2. Lebensjahr musste ich mich mit dieser "Mutter" um das Besuchsrecht streiten und ich habe die Inkompetenz der Jugendämter und Familiengerichte, die Faulheit, Arroganz, aber auch Dummheit der Behörden zur Genüge kennen gelernt.

Letztendlich - "Mutter" hatte lange genug boykottiert, kam 2005 ein Urteil. Kein direkter Ausschluss, aber ein Schlag ins Gesicht eines liebenden Vaters, vorgetragen mit einem ungeheuerlichen Zynismus durch eine ehemalige DDR-Familien-Richterin.
Nicht umsetzbar, nicht praktizierbar, nicht hinnehmbar!

Deshalb habe ich einen Kampf, in dem ich von vornherein keine Chancen hatte - außer mich und mein Mädchen ganz kaputt zu machen - vorerst beendet. Ich habe es nicht getan, weil ich mein Mädchen nicht lieb habe oder weil ich nicht will, dass sie ihre beiden Eltern erlebt. Nein, ich will sie vor dieser Kinderklaumafia und den Kinderquälerinnen im schwarzen Kittel schützen.
Wegen mir soll sie auch nie wieder vor einer Familienrichterin aussagen müssen.

Nach 138 Wochen staatlich sanktioniertem Umgangsboykott, seit 8.2.2005 de facto Ausschluss, in einem Staat, dem Väter nichts wert sind!

Unser Mädchen hat seit Herbst 1999 keinen regelmäßigen Kontakt zu seinem Vater haben dürfen, seit Juni 2002 hat sie ihn etwa 8 mal für nur wenige Augenblicke, meist heimlich, gesehen. Seit Februar 2005 gibt es gar keinen Kontakt mehr.

Nur weil eine "Deutsche Mutter" dies nicht will.


<- überraschend in der Schule besucht 2004

"Sage Deinem Papa Lebewohl - du wirst ihn nie wieder sehen!" - schrie die "Mutter" beim letzten Besuch meiner Tochter bei uns im Juni 2002

Das letzte mal alle drei zusammen, Juli 2002.

Seitdem gab es nur 8 sporadische Kontakte, die von der "Mutter" alle kriminalisiert wurden. Und die Kinderklaubehörden spielten mit.

An dem Tag behauptet die "Mutter", der Vater und der Bruder wollten das Mädchen entführen. Das Mädchen hätte sich gewehrt, geweint und geschrien.

<- Bruder und Schwester Juli 2002

weil sie "nur" Halbgeschwister sind, meint die "Mutter" von Theresa: "der" gehört nicht zur Familie.

Einen eigenen Umgangstitel der Geschwister boykottierte sie, wo sie nur konnte. Als es dann doch zum gerichtlich verordneten Umgang kam, forderte sie von dem damals 16-jährigen Schüler die Erstattung aller Auslagen, wie Eintrittsgelder für Zoo und Eis.

Eine heute 73-jährige Großmutter hat ihre Enkelin seit 2001 nicht gesehen.

Jedes Mal, wenn "Mutter" mit ansehen "musste" wie "ihre" Tochter auf den Papi zu rannte, ihn küsste und drückte, wurde sie grün und gelb vor Missgunst, Neid und Boshaftigkeit. Keine Gelegenheit ließ sie aus, den Umgang zwischen Vater und Tochter zu stören und letztendlich vollständig zu boykottieren.

Jetzt könnte man denken, es handelt sich um eine junge und dumme Frau aus primitivsten Verhältnissen. Nein, sie ist heute > 42 Jahre alt, hat sogar Abitur und ein abgebrochenes Studium, arbeitet als leitende Mitarbeiterin bei der größten Tageszeitung Magdeburgs. Sie wuchs in einer Familie auf, in der es auch eine Halbschwester gab, ihre Eltern - beide SED-Genossen und in der DDR studiert - kannten allerdings auch ihre jeweiligen Väter nicht.

Seit dem 26. August 2007 warte ich auf eine Entscheidung des Familiengerichtes Haldensleben (Richterin Friederike Lehrke aus Samswegen) auf meine Bitte, wenigstens ein Foto von meiner Tochter zu bekommen. Feministische Väterverarschung! ... -> siehe Epilog

Mein Sohn Martin ist heute 25 Jahre alt. Ich laufe den Papa-Lauf auch für ihn, damit er - ich weiß, dass er sich auch eine Familie wünscht - eines Tages nicht so da steht, wie ich: abgezockt, ausgegrenzt, entfremdet - degradiert zum ZAHLESEL


23. September 2005

Berlin-Marathon


Papa-Ralf, 30 min vor seinem ersten Start zu einem Marathon

Dieses mal noch allein.


Auch das ist geschafft !

am 2. April 2006

der 21 km Berliner-Halb-marathon


30. April 2006
3. rbb-Lauf Berlin-Potsdam über 14 km

11. Juni 2006
3. Potsdamer Schlösser-Halbmarathon über 21 km ->

Und am 24. September 2006, den 33. Berlin-Marathon bei Temperaturen bis 27° C.

Aber geschafft, mit 7 Gleichgesinnten und einem enormen Zuspruch aus der Zuschauerriege

"Waren sie der, der gestern in der B.Z. war?"

Ja, der bin ich
:-)

24.09.06 ich will nur ganz kurz einen Erfahrungsbericht schreiben, später sicher etwas mehr, aber ich bin noch ganz schön müde.

Am Freitag trafen die ersten Läufer in Berlin ein. Mit Wolfgang und Gerd traf ich mich noch am selben Abend. Wigand meldete sich mit dem größten Bedauern bei mir krank, er würde mit einer Magen-Darm-Erkrankung das Bett hüten. Mir war es den Freitag zuvor ähnlich ergangen, aber mit Vitamin C und Zithromax-Antibiotikum gelang es mir bis Donnerstag vor dem Start wieder auf die Beine zu kommen. Wir besprachen das weitere Vorgehen, insbesondere das morgige Väter-Läufer-Frühstück. Edmund und Jürgen meldeten sich auch schon per Telefon aus der Stadt bei mir.

Der Höhepunkt am Samstag war das Väterfrühstück in Charlottenburg. Hier wurden alle Läufer freundlich aufgenommen, bewirtet und wir konnten die Unterstützung am Laufsonntag abstimmen. Es gab lecker Brötchen, die Assistentin vom Filmemacher Douglas Wolfsperger war auch anwesend und grüßte uns von ihm.

Wir vereinbarten 3 Streckenpunkte, an denen Freunde Fahnen bereit halten wollten, die dann ca. 1 km getragen werden sollten. Ausgewählt waren besondere Punkte an der Strecke am km 11 (Nähe Familienministerium) und am km 21 (Rathaus Schöneberg. Hier sprach Kennedy die berühmten Worte: „Ich bin ein Bärliner“). Am km 41 - also kurz vor dem Ziel wollten wir noch einmal eine Fahne in die Hand nehmen und durchs Ziel tragen. Gemeinsam gingen wir zur Fitness-Messe und holten uns unsere Startnummern ab. Wir verloren uns aus den Augen, nicht ohne uns für den nächsten Morgen verabredet zu haben.

Die Nacht zum Sonntag war kurz. Gegen 6:30 verließ ich mit meinem Schlafgast Wolfgang das Haus. Gegen 8:30 Uhr trafen sich die ersten 5 Läufer zu einem ersten Foto auf der Startgeraden. Wir waren alle voller Optimismus, gut vorbereitet und motiviert. Je näher der Start kam, um so aufgeregter wurden auch wir. Leider konnten wir unseren Kanadier nirgends finden. Wir sahen ihn auch während des Laufes nicht. Angesichts der fast 40.000 Läufer auch kein Wunder. Wir fünf drängelten uns dann in Richtung Start, um optimal loszukommen. Wenige Minuten vor dem Startschuss stieg nochmals die Stimmung. Die Läufer putschten sich mit Klatschen und Rufen auf. Nur wer dabei gewesen, kann das nachfühlen. Es stiegen tausende Luftballons in die Höhe, mit dem Start der Prominenz unzählige weiße Ballons und ein ohrenbetäubendes Klatschen lag über der Straße des 17. Juni. Die ganze Zeit hatten wir die Siegessäule im Blick. Etwa 15 Minuten nach den ersten Startern wurde es auch für uns ernst. Unser Läuferblock setzte sich in Bewegung. Erst im Schritt, dann im Trab. Wir überschritten gemeinsam die Startlinie und begannen mit lockerem Laufen. Auf Grund der vielen Läufer war noch nicht drin, ein individuelles Tempo zu gestalten. So liefen wir geschlossen die ersten 5 km an der Siegessäule vorbei in Richtung Wedding.

Die Bevölkerung stand am Straßenrand und begrüßte uns euphorisch. Unzählige Kapellen standen am Straßenrand, viele Familien und natürlich auch viele kleine Kinder. Ich hatte kleine Visitenkarten vorbereitet, die wir an die Kinder verteilten, die am Straßenrand standen, mit der Aufforderung "Gib das Deinem Papi". Das taten diese auch und wir sahen, dass die wenigen Zeilen intensiv gelesen wurden:

 Papis laufen für ihre Kinder

Etwa 750.000 Kinder in Deutsch­land sollen ihre Papis nicht regel­mäßig sehen, weil die Justiz und der Staat versagen, Kinder­rechte umzusetzen
Deshalb laufen Papis am 24. 09. 2006 den
42 km Berlin-Marathon in der Hauptstadt Deutschlands

Allen Kindern beide Eltern
Infos unter
www.Papa-Lauf.de

Immer wieder wurden wir angefeuert. Läufer schlugen uns auf die Schulter, riefen uns zu: Super Sache! Auf der Strecke wurden wir wieder vom Publikum sehr oft angesprochen:

- guckt mal, die Papis laufen
- noch ein Papa
- Papis lauft!

Mehrere Leute sprachen mich an: waren sie nicht der gestern in der B.Z.? Ja, das war ich :-)

Bis etwa km 8 liefen Wolfgang, Gerd, Jürgen und ich gemeinsam. Jörg sahen wir schon ab der Siegessäule nicht mehr. Nach dem ersten Verpflegungspunkt verlor ich auch Wolfgang und Gerd aus den Augen.

Auf Höhe km 11 sah ich links unsere Freunde, wie sie die Fahnen vorbereiteten. Jürgen und ich ließen uns je eine geben und liefen mit den hocherhobenen Fahnen - darauf das Brückensymbol - an den begeistert klatschenden Zuschauer vorbei. Viele erkannten, wofür wir liefen und spornten uns mit Zurufen und Beifall an.

Nach der 20 km Verpflegungsstelle verlor ich Jürgen und lief allein weiter. Immer wieder hörte ich aber, wie die Zuschauer riefen: Noch ein Papa-Lauf, das hieß also, Jürgen oder Jörg mussten kurz vor mir laufen. Am km 21, das Rathaus Schöneberg war schon in Sicht, sah ich unsere Freunde mit den Fahnen wieder. Ich nahm mir eine Fahne und lief mit ihr, hoch über den Kopf erhoben, am Rathaus Schöneberg vorbei.

Das Bild änderte sich die ganze Strecke bis zum Ziel nicht weiter. Überall jubelnde, klatschende Passanten, die uns anfeuerten. Immer wieder Läufer, die mich ansprachen und bemerkten, sie hätten von der Aktion „Papis laufen für ihre Kinder“ schon gehört. So auch ein Erzieher aus Merseburg. Leider vergaß ich seinen Namen.

2 ältere Damen erkannten mich: Sind sie nicht der Papa-Ralf gestern aus der B.Z.? Die B.Z. stellte am Samstag 4 Läufer und deren Motive vor. Einer war ich:

"Ein Zeichen für meine Tochter" Ralf Fuchs, (47), Betriebswirt aus Kleinmachnow, Startnummer 11698: Ich laufe für meine mittlerweile neunjährige Tochter Theresa Luise. Sechs Jahre habe ich gekämpft, sie regelmäßig sehen zu dürfen. Umsonst. Die Mutter verwehrt mir das Umgangsrecht. Ich will Zeichen setzen und etwas außergewöhnliches tun für meine Tochter und alle Kinder, die nicht beide Eltern lieb haben dürfen. Im letzten Jahr lief ich den Marathon zum ersten Mal. In diesem Jahr haben sich mir 8 Väter angeschlossen, die auch für ihre Kinder laufen. Wir tragen blaue T-Shirts mit der Aufschrift www.Papa-Lauf.de. Vielleicht sehen uns unsere Kinder im Fernsehen."

Es ging durch Schöneberg, durch Steglitz am "Wilden Keiler" vorbei. Überall begeisterte Zuschauer, überall begeisterter Applaus.

Hinauf den Hohenzollerndamm, im Blick immer das Hochhaus der BfA. Auf der Kuppe, etwas verschnaufen. Ruft mich ein Papa in Begleitung seiner beiden Kinder an: "Sie kenne ich - ich habe sie gestern in der Zeitung gesehen." Wer weiß, wer das noch alles gesehen hat. Jedenfalls leuchteten seine Augen voller Sympathie.

Auch andere Läufer überholten mich. Eine Dame: "Sie laufen für ihre Tochter?" Ich: ja, ich habe sie jetzt 19 Monate nicht gesehen, weil Mutti nicht will. Antwortet diese: "ich habe eben sofort Gänsehaut bekommen. Unglaublich!"

Noch 1 km, 30 liegen schon hinter mir und ich nähere mich dem Fehrbelliner Platz. Kurz vorher bekam ich von meinem Sohn eine SMS - wir erwarten Dich am vereinbarten Punkt. Schon von weiten sehe ich meine Lieben: Meinen Sohn, meine Frau und meine Stieftochter. Ein kurzes Umarmen und weiter geht es, über den Ku'damm, den Potsdamer Platz. Ich bin müde, erschöpft, alles tut mir weh. Sehe ich aber Kinder am Straßenrand, treten mir die Tränen in die Augen. Wäre doch meine eigene Tochter hier!

Die Leipziger Straße zieht sich endlos hin. Ich nutze die Strecke zum Kräftesammeln für den Schlußspurt. Die Temperatur ist schon fast unerträglich - später heißt es, es waren 27° C. Immer noch besser als Regen. ;-) Auf der Straße "Unter den Linden" empfängt mich eine Zuschauerbegeisterung ohne Gleichen. Von weitem sehe ich schon den Schlussbogen. Er bedeutet, noch 1 km bis zum Ziel.

Kurz vorher wieder die Freunde mit den Fahnen. Ich schnappe mir eine, rolle sie aus. Laufe mit letzter Kraft, schwenke die Fahne und rufe den Zuschauern zu: "Wir wollen unsere Kinder sehen!" Wer es versteht, antwortet mir mit Beifall. Schnell geht mir die Luft aus. Ich muss mich sammeln. Noch wenige hundert Meter! Gleich ist es geschafft. Unentwegt schwenke ich meine Fahne. Wenn ich kann, wiederhole ich meinen Ruf, Tränen schießen mir in die Augen. Ich sehe das Brandenburger Tor, muss mich erneut verschnaufen. Da ist sie, die Zuschauertribüne: Nochmals die Fahnen geschwenkt und mit letzter Kraft gerufen: "Wir wollen unsere Kinder sehen!" - ich ernte rasenden Beifall - zumindest deute ich den Beifall mir. Durch das Brandenburger Tor, noch wenige Meter bis zum Ziel. Video: Finisher-Clip

Ich laufe darüber. Guckt mir ein Arzt streng in die Augen und fragt: "Alles in Ordnung?" Ich leuchte ihn an: Ja! Er fragt mich, ob ich die Fahne die ganze Zeit getragen hätte? Nein, sagte ich, nur den letzten km. Er nickte anerkennend.

Ich nehme meine Medaille in Empfang und bin überglücklich. Könnte meine Tochter doch dabei sein!

Aber die Medaille ist für sie!

Am Reichstag treffen wir uns alle wieder und wir fallen uns in die Arme und sind glücklich. Wir taten etwas Großes - für unsere Kinder! Und wir vereinbarten: Im nächsten Jahr wieder!


Ich werde laufen

- am 1.04.07 mit der Startnummer 3455 Start: 10:45 Unter den Linden, den 27. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON 21 km

- am 3.06.2007 Start: 09:00 Sportareal Luftschiffhafen, den 4. Potsdamer Voswinkel-adidas Schlössermarathon (Halbmarathon 21 km)

- und der Höhepunkt wird sein: der 34. BERLIN-MARATHON 42 km
am 30.09.2007, Start: 09:00 Tiergarten

für meine Tochter Theresa Luise, die am 19. Februar 2007 10 Jahre alt wurde, die ich zu diesem Zeitpunkt 2 Jahre und 5 Wochen nicht gesehen, nicht gesprochen habe. Von der ich kein aktuelles Bild, kein Zeugnis habe ... die mein Geburtstagsgeschenk nicht ausgehändigt bekommen hat.


Papis liefen für ihre Kinder! 8 Läufer traten an, 8 Läufer kamen an!

Ralf lief mit der Startnummer 3455 auf seinem navy-blauen Shirt mit gelber Aufschrift für seine Theresa Luise, die er an diesem Tag 2 Jahre, 4 Wochen und 6 Tage nicht gesehen, nicht gesprochen hat ... sein Geburtstagsgeschenk, zu ihrem 10. Geburtstag 2 Wochen zuvor, hat sie nicht bekommen ...

Vor sich 21,097 km durch das Zentrum Berlins 

Väterfahnen am Brandenburger Tor, Väterfahnen am Ku'damm und Väterfahnen vor dem Schlossplatz zum Zieleinlauf in Berlin.

<- Ein heiserer Ralf :-)
Heiser vom vielen Schreien: Wir wollen unsere Kinder sehen! Dabei mit seiner Fahne wedelnd. Das wurde beim Zieleinlauf vom Kommentator des rbb-Fernsehen bemerkt, er sprach über Mikrofon zum Publikum: 

"Der Läufer mit der Fahne und der Startnummer 3455 ist Ralf aus Berlin und er läuft für den Verein www.Papa-Lauf.de"

Wieder wurden unsere T-Shirts bemerkt, wieder wurden wir angesprochen und immer wieder mussten wir Fragen beantworten.

Unsere speziell angefertigten 250 (!) Visitenkarten waren schnell verteilt an Kinder am Straßenrand oder an Mitläufer. 

Polizisten haben uns auf den Papa-Lauf angesprochen:
- bei uns auf dem Revier lagen Flugblätter - waren die von Ihnen? ;-) Von wem sonst?

mehrere Mitläufer:
- das ist was für mich
- wo muss man sich für den Papa-Lauf anmelden? 

ein Läufer überholte mich und rief: grüßen sie Theresa von mir!
ich rief zurück: gern, wenn ich sie sehe! Das letzte mal war vor 2 Jahren, 4 Wochen und 6 Tagen
er: Warum?
ich: DEUTSCHLAND!
er: Ach so - und winkt ab

Das Wetter war fantastisch, die Stimmung prima, die Ergebnisse:
Von 1:42 bis 2:43 im guten Mittelfeld 

Danke an alle Mitläufer und die, die uns unterstützt haben!


Berlin-Marathon


- lief am 6. April 2008 mit der Startnummer 5600 auf seinem navy-blauen Shirt mit gelber Aufschrift in Berlin den Halb-Marathon für seine 11-jähr. Theresa Luise, die er an diesem Tag 3 Jahre, 5 Wochen und 6 Tage nicht gesehen, nicht gesprochen hat.

- lief am 1. Juni (Kindertag) 2008 mit der Startnummer 659 den Potsdamer Schlösser(Halb-)Marathon, an diesem Tag 1.191 Tage ohne jeglichen Kontakt zur in Deuschland lebenden(?) Tochter

- lief am 7. September mit der Startnummer 329 den Mercedes-Benz Halbmarathon in Berlin-Reinickendorf

- lief am 28. September mit der Startnummer 10114 seinen 4. Berlin-Marathon, die Medaillien sammelt er für seine Tochter

Ein fantastischer Lauf!!!

vor dem Reichstag mit meiner Frau

Mein Sohn sitzt in München und büffelt


man sollte meinen, nach so langer Zeit, es kehrte Ruhe ein ..., es ließ mir aber keine Ruhe und ich erschrak, als ich Theresa auf Fotos, veröffentlicht auf der HP ihrer neuen Schule nicht erkannte.

Ich verfiel in den alten Irrglauben an den "Rechtsstaat" und suchte Hilfe beim Familiengericht Haldensleben. Unter dem Az FamGer HDL 8 F 349 / 07 RE beantragte ich am 28. August 2007:
- ein aktuelles Foto, eine Kopie des aktuellen Schulzeugnisses und einen Entwicklungbericht nach § 1686 BGB.

Das Gericht unter Familienrichterin Friederike Lehrke spielt das alte Spiel ... aussitzen, keine Antworten geben. Im November, schon nach 9(!) Wochen hat sie das Verfahren an die Rechtspflegerin Lamp abgegeben, nach mehreren Sachstandsanfragen ein Schreiben: es fehlt ein zusätzliches Exemplar des Antrages.
Im Februar kommen dann drei Seiten Schmutz der "Mutter", warum ich kein Foto bekommen soll. Im April wird ein Termin angesetzt. Ich fahre hin - außer mir ist niemand da. Zwei Tage später von denen ein Schreiben, Termin ist verlegt ...

... 11 Monate und kein Ende in Sicht - wegen eines Fotos, eines Lebenszeichens der eigenen Tochter

Seit dem 7. August 2008, also nach 51 Wochen Verfahrensdauer, ist es amtlich: ich bekomme vom Familiengericht Haldensleben, von der djb-Funktionärin Lehrke kein Foto meiner Tochter, keine Auskünfte - wegen des Kindeswohls

feministische Väterverarsche vom Feinsten!

aber ich gab nicht auf und bekam am 26. August 2008 einen Beschluss vom OLG Naumburg - ich soll Foto, Zeugniskopie, Entwicklungsbericht bekommen ...

8.11.2008 - ich erfahre, dass mein Mädchen an einer Turnmeisterschaft in Magdeburg teilnehmen wird und fahre hin. Nach 1.351 Tagen sehe ich sie erstmalig wieder. Sie kommt auf mich zu, gibt mir die Hand und sagt Guten Tag. Dann baut sich ihre "Mutter" vor mir auf und beschimpft und beleidigt mich auf das Übelste vor hunderten Zuschauern ...

15.11.2008
Genau am letzten Tag, der der "Mutter" meiner Tochter im Urteil des OLG Naumburg (8 UF 153/08) vorgegeben wurde, traf ein Brief mit den geforderten Unterlagen (Foto, Zeugniskopie, Entwicklungsbericht) ein.
Somit hat die "Mutter" meiner Tochter es geschafft, nach meiner ersten Aufforderung mir ein Foto zukommen zu lassen, 15 Monate verstreichen zu lassen.
Bleibt nur noch zu erwähnen, dass die Kinderklauer und -innen vom "Jugendamt" Haldensleben oder die Familienvernichterinnen vom Amtsgericht Haldensleben nichts, aber auch gar nichts, dazu beigetragen haben.
Aber wehe, ein Vater zahlt den Unterhalt ein paar Tage zu spät! Da können schon mal Handschellen klicken ...

seit dem 8.11. wieder keinerlei Kontakt ...

Am 09. Juli 2009 war vor dem Amtsgericht Wolmirstedt (Richter Mersch, 16 F 267/09 UG AG Haldensleben) wieder eine Verhandlung in der Umgangssache

Ein Vater, der seit 10 Jahren keinen Kontakt zu seiner Tochter haben soll – weil eine "Gute Deutsche Mutter" – das nicht will, stellte im Vorfeld zwei Anträge:
-         er wollte ein aktuelles Schulzeugnis seiner Tochter haben und
-         weil er wieder ins Ausland geht, wollte er vorher noch einen Tag mit seiner inzwischen 12-jährigen Tochter verbringen

- Ralf-G. trinkt nicht, raucht nicht, treibt 2-4 x die Woche Sport, läuft einmal im Jahr den Berlin-Marathon für seine Tochter unter dem Motto www.Papa-Lauf.de
- Ralf-G. läuft nicht herum wie ein Assi, war im schwarzen Nadelstreifen zur Verhandlung (während die Pfeiffe von der Kinderklaubehörde im verschwitzen Hemd kam und Barfusssandalen mit Socken trug)
- Ralf-G. hat 2 Diplome und hat bis 2003 mehrere 10.000 DM p.a. an Steuern bezahlt
- Ralf-G. hat einen großen Sohn die letzten 10 Jahre allein groß gezogen, der heute Pilot ist
- Ralf-G. ist seit > 4 Jahren mit einer bildhübschen russischen Frau, 17 Jahre jünger als er, verheiratet, die seit > 2 Jahren Vollzeit arbeitet und erzieht eine 13-j. Stieftochter mit

Richter Mersch verkündet vollmundig als erstes: es gibt keinen Umgangsausschluß, aber

Ralf-G. fuhr nach der Verhandlung wieder nach Berlin zurück
-         ohne ein Zeugnis seiner Tochter in der Tasche
-         ohne Aussicht, sie jemals wieder zu sehen

weil eine "Gute Deutsche Mutter" schrie: Ich will keinen Kontakt zwischen Vater und Tochter und Richter Mersch in den letzten 3 Jahren versagte, einer vollständigen Entfremdung entgegen zu wirken.

Deutschland will kein liebe- und verantwortungsvolle Väter für seine Kinder, Deutschland will für seine kindesmisshandelnden Jammer-Mütter devote Zahlesel.
Aber mit mir nicht mehr!


Ich werde laufen:

am 5. September 2010 in Berlin den 21,1 km Mercedes-Benz Halbmarathon

und am 26. September 2010 laufen wir wieder gemeinsam

den 37. real,- Berlin-Marathon - 42,195 Kilometer für einen menschenwürdigen Umgang mit unseren Kindern, ein besseres, ein gerechteres und ein gleichberechtigtes Familienrecht in Deutschland durch die Hauptstadt, vorbei an hunderttausenden Menschen an der Straße, die aufmerksam werden auf die "Running Daddies"

wer mitlaufen will, informiert sich auf unserem Forum


Ralf-Gunther Fuchs
14165 Berlin

e-Mail-Kontakt: ralf-g.f (at) running-daddies (.)eu

 
Top